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1968-1979

 

1968

·        Der Wassersport-Club am Wittensee e.V. wird am 07. Dezember 1968 in Groß Wittensee gegründet.

·         Als Gründer tragen sich ein:

Otto Mainau Groß Wittensee Wilhelm Behrens Groß Wittensee Peter Passig Groß Wittensee Hans Hempel Groß Wittensee Erich Grabowski Groß Wittensee Hans Dietrich Mass Groß Wittensee Julius Thoms Groß Wittensee Otto Paasch Groß Wittensee Hans Arnold Wrede Groß Wittensee Robert Schröder Groß Wittensee Klaus Schröder Groß Wittensee Klaus W. Schröder Eckernförde Uwe Hempel Eckernförde Heinz Bening Sande/Holzbunge Peter Buhmann Köln Elke Limbrecht Hamburg

·        1. Vorsitzender wird Erich Grabowski, Groß Wittensee. 2. Vorsitzender wird Klaus Schröder, Groß Wittensee.

·         Der Club gibt sich eine Satzung.

·        Der Mitgliedsbeitrag wird auf DM 5.- monatlich (Schüler DM 1,50 )und die Aufnahmegebühr auf DM 50.- festgelegt.

·        Der Vorsitzende wird beauftragt ein geeignetes Stück Land von der Gemeinde für die Wassersportler zu bekommen.

1969

·         Heinz Bening stellt den Clubstander vor.

·         Eintragung in das Vereinsregister Eckernförde. (Nr 215)

·        Ansegeln des WSCW mit 8 Schiffen - vom Seeufer unterhalb des Schützenhofes. Gesegelt wurde in die Bünsdorfer Bucht mit Einkehr in den Bünsdorfer Dörpskroog. Abends gemütliches Beisammensein im Schützenhof mit Tanz. Alle Mitglieder machen mit.

·        Das Wasserwirtschaftsamt Schleswig (damals zuständig für den Wittensee) genehmigt einen Antrag des WSCW zur Nutzung des Gründstückes "Halbinsel Börm" und erteilt Genehmigung für eine Brücke mit einer Länge von 15 m. Die Brücke (heutiger Steg rechts) wird 1969 gebaut. Die Brückenböcke werden von Mitgliedern gespendet und bei Otto Paasch gebaut.

·        Auf einer Mitgliederversammlung wird beschlossen 14 Optimistenjollen in Eigenarbeit zu bauen. Die Arbeiten werden in der Werkstatt des Bauunternehmers und Mitgliedes Erhard Theophil ausgeführt.

1970

·        Manfred Schramm stellt die neue Clubzeitung "WSCW-Kurier" vor, die vierteljährlich erscheinen soll.

·         Der Club wird Mitglied im DSV und LSV.

·         Manfred Jubt, Eckernförde wird 2. Vorsitzender.

·         Fred Lindenberg übernimmt die Jugendarbeit.

·         Im Mai werden 13 Optimisten-Jollen - die in Eigenarbeit gebaut wurden, feierlich getauft und unter großer Beteiligung der Dorfbewohner zu Wasser gelassen.

·        Der WSCW beginnt mit Schulungen zum Erlangen der DSV Führerscheine. Günter Jansen und Heinz Bening leiten diese Kurse.

1971

·        Das Wasserwirtschaftsamt Schleswig erteilt auf Antrag die Genehmigung ein Motorboot für Rettungszwecke einzusetzen.

·        Der WSCW kauft ein Schlauchboot für Rettungszwecke DM 150.-. Der Motor wird von Otto Mainau kostenlos zur Verfügung gestellt.

·         Bärbel Duda, Eckernförde übernimmt die Jugendarbeit.

·         Schriftführer Günter Newe stellt einen Mitgliedsausweis vor, den von nun an alle Mitglieder bei Eintritt bekommen.

·         Das Wasserwirtschaftsamt Schleswig teilt dem WSCW mit, das es nunmehr keine Pflicht mehr sei, bei Benutzung des Sees Bootsnummern für Segel- und Ruderboote zu vergeben.

·        Zwischen der Gemeinde Groß Wittensee und dem WSCW wird ein Nutzungsvertrag unterzeichnet. Damit wurde dem Club nun die alte Schulwiese überlassen. (Heutiges Clubgelände anschließend an die landeseigene "Halbinsel Börm" und abschließend an die B 203. ) Teil des Flurstückes 62/4 -159/63 Flur 1 Gemarkung Groß Wittensee. Von der Gemeinde Groß Wittensee wird keine Benutzungsgebühr erhoben.

·         Lisa Stammerjohann und Manfred Jubt stiften einen OPTI-POKAL für die besten Mädchen bzw. Jungen.

1972

·        Der Vorstand des WSCW stellt beim Innenministerium in Kiel Bauantrag für ein Bootshaus.

·        Die Mitglieder Detlef Hingst, Manfred Schramm, Günter Rask und Karl-Hermann Peters werden vom 1. und 2. Vorsitzenden für die Durchführung von Wettfahrten ausgebildet. Die 4 Herren bildeten somit den Wettfahrtausschuss und waren für die Organisation und Durchführung aller Aktivitäten auf dem Wasser zuständig. Sie übten dieses Amt 5 Jahre geschlossen aus und pflegten eine gute Freundschaft.

·        Mit Füllboden werden die Abstellplätze für Boote (heute asphaltierter Bootsliegeplatz) erweitert.

·         H.A. Wrede stiftet einen großen Flaggenmast.

·         Baubeginn des Bootshauses.

·        Von Heinz Bening wird ein Arbeitsboot aus Holz mit Dieselmotor gekauft. (Vorgänger der heutigen HOL-RUT). Der Kaufpreis wird durch Spenden aufgebracht.

·        Der WSCW führt seine erste Schwerpunktregatta mit 38 Teilnehmern für die EUROPE-Class-Union aus. Bewährungsprobe für den neuen Wettfahrtausschuss.

·        Die Abstellflächen des Platzes erhalten eine Asphaltdecke ein Parkplatz wird eingerichtet. Der Asphalt wird von einer Baufirma gespendet.

·        Der WSCW stellt 6 Optimisten-Segler (300 Teilnehmer) für die Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Segelwettbewerbe in Kiel-Schilksee. 3 Betreuer begleiten die jungen Segler- und Seglerinnen.

·         Der Club hat zum Jahresende 85 ordentliche und 37 jugendliche Mitglieder.

1973

·         Sanitäranlagen werden in das Bootshaus installiert.

·         Roland Reusch vom Jugenddorf Rendsburg wird Jugendwart. Er setzt durch, dass die Jugendgruppe sich selbst verwaltet. Ein Projekt mit Pilotcharakter. Die Jugendgruppe erhält eine VB-Jolle für Schulungszwecke.

·         Aktivitäten im Wettsegelbereich werden weiter durchgeführt.

·        Der Wettfahrtausschuss bekommt einen Startprahm mit Alu-Schwimmern. Viel Eigenarbeit war hierfür erforderlich.

·        Das Hobby-Wohnwagenwerk stellt für die Veranstaltungen einen Wohnwagen als Wettfahrtbüro, (weitere Jahre danach auch) zur Verfügung.

·         Der WSCW beteiligt sich mit einer Lampionfahrt am Bünsdorfer Seefest.

·         Der Jahresbeitrag wird um 100% erhöht.

·         Der Club beschließt eine zeitlich begrenzte Aufnahmesperre.

1974

·         Eine Slipanlage wird installiert.

·         Piraten-Segler werden mehr. Im Mai erste offene Regatta der Klasse.

·         Gerhard Floto, Fockbek wird neuer 2. Vorsitzender und löst Manfred Jubt ab.

·        Ausrichtung von 2 Deutschen Meisterschaften innerhalb von 14 Tagen. Zunächst 58 Europe und danach 32 OK-Jollen. Klaus-Dieter Schultz auf Europe und Alexander Hagen auf OK wurden Deutsche Meister 74. Bei der Organisation und Durchführung wuchs der Club über sich selbst hinaus.

·        Der Wittensee wird von vielen KV und Spitzenseglern als wettkampfgerechtes Segelrevier anerkannt.

·        Die Jugendgruppe hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich und gibt sich eine Jugendordnung. Sie verwaltet sich nunmehr selbst.

·        Hans Clausen und Dr. Jürgen Haecker leiten einen BR-Schein Kurs. Gute Teilnehmerzahl.

1975

·        Der WSCW bekommt ein neues Motorboot. Es kommt aus dem dänischen Faaborg.

·         Jugendwart Roland Reusch führt das Jüngstensegeln ein.

·         Die zeitlich begrenzte Aufnahmesperre wird aufgehoben.

·         Ein Sitz- und Grillplatz wird eingerichtet.

·        Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 05. Juni 1975 löst Joachim Suckfüll, Pinneberg, Erich Grabowski als 1. Vorsitzenden ab, der zurücktritt.

·         Die bisherige Vorstandsrunde wird zu einer Clubleitung umfunktioniert.

·         Eilt-Jürgen Entjer, Rendsburg wird 2. Vorsitzender und löst Gerhard Floto ab, der ebenfalls zurücktritt.

·         Manfred Schramm richtet eine Geschäftstelle für den Club ein.

·         Eine neue Brückenkonstruktion aus Aluminium wird angeschafft.

·         Reichhaltiges Regatta-Programm:

o        Piraten-Fight mit 23 Meldungen.

o        Erste Langstreckenregatta.

o        Opti-Meeting erstmalig mit 15 Teilnehmern.

o        Sommer-Regatta mit Trainer-Windy-Sailhorse-und Piraten.

o        OK-Treff Wittensee mit 22 Teilnehmern.

o        Vereinsmeisterschaft

o        Opti-Trainingslager auf dem Einfelder See. Tim Berndt G 572 vertrat die Farben des WSCW und wurde 9. der Region SH.

o        Geschwaderfahrt der Sailhorse auf der Ostsee.

·         Eine neue Satzung wird von Joachim Suckfüll und Eilt-Jürgen Entjer erarbeitet.

·         Die Jugendgruppe auf Dänemarkfahrt.

·        Der Startprahm des Wettfahrtausschusses hat sich aus der Verankerung gerissen und trieb ab in Richtung Badewiese Habyer Straße. Kurz davor sank der Prahm und wurde mit großer Mühe wieder gefunden und gehoben. Der Holzaufbau mit Mast trieb zur Badewiese an.

·         90 Mitglieder folgten einer Einladung zum Grünkohlessen.

1976

·         Neujahrsempfang des WSCW im Schützenhof. Große Beteiligung.

·         Das neue Motorboot bekommt den Namen "HOL-RUT" von Fritz Botterbrodt. Das Schiff wird von der 11-jährigen Beate Luhr getauft.

·         Jugendgruppe zählt bereits 47 Mitglieder.

·        Die Aufnahmebedingungen werden dahingehend geändert, dass nur Segler aufgenommen werden die Pirat - 470er - Korsar - Sailhorse - Opti - Europe - OK-Jolle und 420er segeln.

·         Volker Kreidner stiftet ein WSCW-Schild, dass an der B 203 installiert wird.

·        Als Opti-Leistungsträger ragen hervor: Tim Berndt - Stefan Lange - Thomas Mückenheim - Dagmar Theophil und Klaus Stammerjohann.

·        Gemeindevertretung zu Gast beim WSCW. Fröhliche Gesprächsrunde mit der Clubleitung. Anschließend Motorbootfahrt auf dem Wittensee.

·         Jugendgruppe richtet eine Griechenlandfahrt aus.

·        Der WSCW nimmt Kontakt mit der Feuerwehr Groß Wittensee auf um Rettungsmaßnahmen zu schaffen.

·         Regatta-Programm:

o        Opti-Meeting mit 58 Teilnehmern.

o       Freundschaftsregatta mit dem RSV Westensee auf dem Westensee. Mannschaftensegeln um einen Wanderpokal umschichtig. Der Wittensee/Westensee-Pokal wird geboren. Freundschaftliche Beziehungen zum RSVW werden aufgebaut.

o       Sommerregatta mit Piraten - VB-Jollen - Sailhorse - 470er - OK-Jollen und Europe-Jollen.

o       Wittensee-Finale mit 2 neuen Wanderpokalen. Piraten segeln um die Piratenglocke und OK-Jollen um die OK-Milchkanne. Die Piratenglocke ging an Entjer/Messer und die OK-Milchkanne an Dieter Stöterau TSVS.

o        Absegeln mit 40 Beteiligten und fröhlichem Kehraus im Schützenhof

·        Die Zeitschrift "Yacht" ist zu Gast beim WSCW. Wassersport-Redakteur Kai Krüger berichtet auf 6 Seiten über das Binnenrevier Wittensee.

·        Rund um Fünen mit dem Segelschoner "Yachara". BR-Schein Praxis unter der Leitung von Kapitän Volkmar Pieper und Hans Clausen.

·         Eilt-Jürgen Entjer wird Schweizer Staatsmeister auf Pirat.

1977

·        Neuer Clubpirat wird gegen DM 200.- per Saison ausgeliehen. Insbesondere Jugendlichen soll die Jolle dienen.

·         DSV veranstaltet auf dem Wittensee Bundesjugendmeisterschaften.

·         Opti-Segler auf dem Brahmsee brachten reichlich Pokale mit nach Hause.

·         Rekordmeldung für Opti-Meeting -. 139 Teilnehmer. Viel Wind und viel Bruch. Als 2. Slipmöglichkeit wurde die Badewiese an der Habyer Straße genutzt.

·         1.Landesmeisterschaft der Piraten auf dem Wittensee. 58 Mannschaften kämpften um den Titel. Landesmeister wurde die Crew Entjer/Hingst vom WSCW. Bürgermeister Führing überreichte Enterbeil und Ehrenteller der Gemeinde. Eine runde Veranstaltung mit Rahmenprogramm.

·        Tim Berndt belegte bei den Deutschen Meisterschaften der Optimisten auf dem Ammersee den 51. Platz.

1978

·         Der WSCW wird 10 Jahre alt. Volles Haus beim großen Festball im Schützenhof mit vielen Gästen. Gemeinde stiftet Jubiläums-Pokal, der alljährlich ausgesegelt werden soll.

·         Die Piraten KV segelt die Deutsche Jugend Bestenermittlung auf dem Wittensee aus. 32 Teilnehmer.

·        Gemeinde Groß Wittensee stiftet Optimisten-Jolle. Sie wird von Bürgermeister Führing auf den Namen " Mook to" getauft.

·         Regatta-Programm:

o        Opti-Meeting mit 65 Meldungen.

o        Sommeregatta mit Sailhorse - Pirat und Europe.

o        Jubiläumspokal ging an die Piratencrew Entjer/Hingst.

o       Wittensee-Finale mit guter Beteiligung. Suckfüll/Brodersen holen den gestifteten Wandteller der Rendsburger Volksbank auf Sailhorse. Entjer/Hingst sicherten sich den Pokal der Kreis- und Stadtsparkasse Eckernförde.

·         Jugendgruppe auf Schleifahrt. Winterprogramm aufgestellt.

·        Windsurfer gründen Club. (Windsurfing-Club Rendsburg). WSCW öffnet sich für Windsurfer.

·         Zusammenarbeit mit der DLRG festigt sich. Freundschaften bestehen.

·        Bürgermeister Führing möchte die Rendsburger Surfer zum WSCW haben. Ein Gespräch mit J. Suckfüll und M. Schramm zwischen den Verantwortlichen der Surfer kommt zustande. Ein Ergebnis wird nicht erreicht. Surfer wollen Eigenständigkeit nicht verlieren.

·         Manfred Schramm, Groß Wittensee wird 2. Vorsitzender und löst Eilt-Jürgen Entjer ab.

·         Die Geschäftstelle übernimmt die Familie Hingst, Groß Wittensee.

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